Nanomembranen für die CO2-Abscheidung
Gegenwärtig stellen die CO2-Emissionen eine Bedrohung des weltweiten Klimas dar. Pro Jahr werden in Europa mehr als eine Gigatonne CO2 in die Atmosphäre entlassen, was zum weltweiten Anstieg der Temperaturen beiträgt.
Etwa ein Drittel der Emissionen stammt aus fossil befeuerten Kraftwerken. Im Hinblick auf das Kyoto-Protokoll ist das Abscheiden von CO2 einfach die beste Methode, um den CO2-Ausstoß fossil befeuerter Kraftwerke zu reduzieren. Bestehende Methoden wie Adsorption und unselektive Kondensation sind nicht besonders kosteneffektiv und fressen Energie – bis zu 25 Prozent des vom Kraftwerk erzeugten Stroms. Die Reduzierung von CO2-Emissionen durch Gasabscheidung mittels nanostrukturierter Membranen wird heute noch nicht in industriellen Anwendungen eingesetzt. Das Potenzial dieser Technik ist jedoch enorm. Das Hauptproblem bei der CO2-Abscheidung liegt in der Verfügbarkeit geeigneter und zuverlässiger Membranen zu einem vernünftigen Preis.
Ziele
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung optimaler nanostrukturierter Membranen und Anlagen zur CO2-Abscheidung aus Kraftwerksabgasen.
Vorteile
Dieses Projekt hilft der EU bei der Erfüllung der Kyoto-Verpflichtungen zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes (-6,0 Prozent bis 2010), an dem CO2 den größten Anteil hat (>80 Prozent). Außerdem kann die EU sich hiermit zu einer umweltfreundlicheren, nachhaltigen Gesellschaft entwickeln.