Mikroskopie
KEMA setzt glasklare Analysemethoden ein. Wir liefern möglichst viele Ergebnisse in möglichst kurzer Zeit, wobei wir das perfekte Gleichgewicht zwischen innovativen und bewährten Analysetechniken finden
Im Hinblick auf die Zustandsbeurteilung, Bewertung der (Rest-)Lebensdauer, Störungsanalysen und Sachverständigengutachten kann KEMA auf ein hervorragend ausgerüstetes Mikroskopielabor zurückgreifen, mit dem wir genaue Analysen zur Unterstützung unserer Schlussfolgerungen und Empfehlungen bereitstellen können. Der Schwerpunkt liegt auf den in Gasturbinen verwendeten Werkstoffen, der feuerungsseitigen Hochtemperaturkorrosion und der Alterung der in kritischen Hochdruck- und Hochtemperatur-Komponenten verwendeten Werkstoffe.
Von der Probe bis zum Präparat mit Hilfe der folgenden Techniken:
- Warm- oder Kalteinbettung,
- Reiben, Polieren und Ätzen,
- Vakuumaufdampftechnik.
Lichtmikroskopie mit Bildverarbeitung für:
- Korrosionsanalysen,
- Metallalterung,
- Lufteinschlüsse in Beton,
- die primäre Gammaphasen-Abscheidung in Gasturbinen-Werkstoffen,
- Beschichtungsdickenmessungen,
- Schwefel- und Porengehalt in Korrosionsschichten.
Spezielle Lichtmikroskopieanwendungen:
- DICOM - Double Interference Contrast Optical Microscopy,
- mikrobiologische Präparatbeurteilung,
- Analyse des Kunststoffs in Steckern und Kabeln,
- glasfaserverstärkte Kunststoffe,
- Vorbereitung und Analysen von biologische Proben,
- ergänzende Stereomikroskopie und Makrofotographie.
Rasterelektronenmikroskop (REM):
- Sekundar- Elektronendetektor (SE) für die Oberflächenwiedergabe,
- Rückstreuelektronendetektor („back-scattered") für die Wiedergabe von Materialkontrast,
- Quantitative und qualitative Röntgenmikroanalyse (EDS, WDS) zur Bestimmung der Verteilung der Bestandteile und die Erfassung von Beschichtungen,
- Komplette Spektroskopie: 1.000 bis 10.000 Pixel pro Sekunde,
- spektrale Bildverarbeitung KEMphase für die Darstellung von Elementen und Verbindungen.
Replica: Analyse an Proben vor Ort
Nicht immer ist es möglich, Proben zur Analyse in das Labor mitzunehmen. In diesem Fall werden von der Oberfläche Abdrücke - Replic - angefertigt. Diese Technik gehört zu den zerstörungsfreien Analysetechniken. Neben der Replica-Analysetechnik für häufig vorkommende Werkstoffe führt KEMA auch Replica-Analysen in 3D von schwer zugänglichen Oberflächen durch (z.B.Kühlkanäle von Gasturbinenschaufeln).
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.