IPP-Projekte
Unabhängige Stromerzeuger als Independent Power Producer
Um ein schnelleres wirtschaftliches Wachstum in der Energiebranche zu ermöglichen, muss der Staat sich gezielt um die Entwicklung eines geeigneten Rechtsrahmens bemühen. Staatliche Einflussnahme ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung eines IPP-Projekts (IPP: independent power producer, unabhängiger Stromerzeuger), was sich letztendlich auf die Finanzstruktur des Projektes auswirken wird. Wichtige Aspekte sind eine hoheitliche Förderungspolitik, die Beteiligung von Finanzinstituten und Exportkreditagenturen, Vereinbarungen zum Bezug von (Wasser, Wärme und) Strom sowie Sicherungsmechanismen gegen Forderungsausfälle – alles, was für eine Wettbewerbsstrategie notwendig ist, die den Behörden und unabhängigen Stromerzeugern bei der Entwicklung eines Rechtsrahmens für die Finanzierung von IPP-Projekten hilft.
Eine wesentliche Herausforderung für viele Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien ist, dass potenzielle Kreditgeber oder Investoren diese Projekte als wenig gewinnbringende oder riskante Unternehmungen betrachten. Aufgrund der Verschiedenheit von Ökostromanlagen und der Marktstellung von unabhängigen Ökostromproduzenten müssen beteiligte Regierungen und Kreditgeber die Risiken von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien unter Kontrolle halten, indem sie eine strukturelle Vorgehensweise verfolgen, wobei die Risiken in technische, kommerzielle und andere (hauptsächlich politische) Risiken unterteilt werden.
KEMA ist als unabhängiger Dienstleister im Bereich von IPP-Projekten auf Basis fossiler oder regenerativer Energie bekannt. Wir übernehmen entweder die Rolle eines unabhängigen Ingenieurs oder erbringen im Auftrag des Bauherren bzw. des Kreditgebers Ingenieurdienstleistungen.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.