Wärmeübertrager

Helium-Lecksuche
Die Undichtigkeitsprüfung ist oft der letzte Test, dem Geräte im Fertigungsstadium unterzogen werden. Aber auch während der Betriebszeit können Lecks entstehen, sodass auf Undichtigkeit geprüft werden muss. Die Helium-Lecksuche bietet im Vergleich zu anderen Lecktest-Techniken gleich mehrere Vorteile. Auch zur Bestimmung der Verfahrensdynamik kann sich das Helium-Tracing-Verfahren als ausgesprochen wertvoll erweisen. KEMA kann auf langjährige Erfahrungen in den verschiedensten Anwendungsbereichen (auch in Kernkraftwerken) zurückgreifen.

Prüfung von Schweißnähten bei dünnwandigen Leitungen
Schweißnähte werden oft angelegt, um die Leckdichtigkeit von Wärmeübertragern zu garantieren, vor allem bei dünnwandigen Leitungen wie Kondensatoren aus Titan und vereinzelt aus Edelstahl. Nur durch das Einwalzen der Rohrenden allein lässt sich die Leckdichtigkeit nicht garantieren. Seit der Entwicklung des Rotilas-Systems in den achtziger Jahren wurde das System bereits zur Prüfung und Inspektion von mehr als 2.000.000 Schweißnähten eingesetzt!

Dokumentation von Korrosions- und Erosionserscheinungen
Um Typ und Schwere der Korrosion mit einer größeren Genauigkeit festzustellen, als dies mit der Standard-Wirbelstromuntersuchung möglich ist, hat KEMA das „ROTEC”-System zur Abtastung der Rohrwandung entwickelt. Dank seiner großen Beweglichkeit auf Oberflächen eignet sich das ROTEC-System ganz besonders für bestimmte Stahlrohrtypen, wie Rippenrohre in Vorwärmern, Verdampfer und Luftkühlerrohre. Später wurde das System neukonzipiert, so dass damit auch die vereinzelt in Kesseln vorkommenden gekrümmten Rohre geprüft werden können. Dieses System erhielt den Namen „GROTEC“.

Kontrolle von Rohren mit Fernfeld-Wirbelstromtechnik
Die konventionelle Wirbelstromprüfung ist kaum zur Inspektion von Leitungen aus Kohlenstoff-Stählen und anderen ferromagnetischen Werkstoffen geeignet. Meistens bietet die Fernfeld-Wirbelstromtechnik eine Lösung für diese Problematik. Die Abschirmungswirkung der inneren Rohrwand ist dabei weniger vorherrschend als bei der konventionellen Wirbelstromprüfung.

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