Kosten-Nutzen-Analyse

Das grundlegende ökonomische Prinzip bei der Bestimmung des Wirtschaftswerts von Anlagen jeglicher Art ist, dass der Wert, den sie für Investoren haben, gleich dem gegenwärtigen Nettowert der erwarteten durch diese Anlagen erzeugten künftigen Geldströme ist.

Für Entscheidungsträger in Versorgungsunternehmen gehört die Auswahl aus verschiedenen Möglichkeiten, z. B. für die Entwurfsoptimierung, die Terminplanung von Instandhaltungsarbeiten, die Planung von Umgestaltungen, zur täglichen Arbeit. Die langfristige Kosteneffektivität eines Projekts ist von größerer Bedeutung als die anfängliche Investition oder die unmittelbaren Betriebskosten.

Faire und transparente Methoden zur Unterstützung von Investitionsentscheidungen – z. B. Kosten-Nutzen-Analysen und Lebenszykluskostenanalysen – sind in den verschiedenen Gliedern der gegenwärtigen Energielieferkette von ausschlaggebender Bedeutung. Kosten-Nutzen-Analysen und Berechnungen von Lebenszykluskosten sind für Führungskräfte und Techniker von Nutzen und können für Folgendes eingesetzt werden:

  • Wirtschaftlichkeitsanalysen – zur Messung der Auswirkungen eines Systems oder Projekts auf langfristige Budgets und Betriebsergebnisse, zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Produkten und Projekten und zur Bestimmung kosteneffektiver Verbesserungen,
  • Entwurfsalternativen – zur Beeinflussung der Entwurfskriterien für Anlagen und Ausrüstungen, die sich unmittelbar auf die Gesamtbetriebskosten auswirken – Auswahl, Bewertung und Vergleich alternativer Entwürfe,
  • Lebensdauermanagement – Betrachtung der geschätzten Kosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage im Vergleich zu konkurrierenden Systemen oder Lieferanten von Produkten und Dienstleistungen – Auswahl, Bewertung und Vergleich alternativer Möglichkeiten, Verlängerung der Laufzeit oder Entsorgung veralteter Teile von Infrastrukturen oder Geräten,
  • Analyse des Instandhaltungsgrads – Quantifizierung von Instandhaltungsbedarf und -kosten,
  • Strategiebewertung – Bewertung und Vergleich alternativer Strategien, z. B. intensivere Instandhaltung im Vergleich zum Ersatz von Geräten.

Wir haben speziell auf die Unterstützung des Entscheidungsfindungsprozesses ausgelegte Methoden entwickelt. Unsere Life Cycle Cost-Methode für die Berechnung von Lebenszykluskosten kann z. B. im Anfangsstadium eines Projekts oder einer Machbarbarkeitsstudie sowie in der Entwurfsphase eines Projekts eingesetzt werden.

Einige unserer letzten Projekte im Bereich von Kosten-Nutzen-Analysen und Lebenszykluskostenanalysen sind:

  • Vergleich auf Basis der Lebenszykluskosten von sechs verschiedenen Entwürfen zum Ersatz einer GIS-Anlage von 380-kV
  • Rangeinordnung ausgewählter Standorte für eine niederländische 380-kV-Schaltanlage zur Anbindung eines HGÜ-Kabels an das niederländische Stromnetz
  • Entwurfskompromisse zur Verminderung der Kosten einer 150-kV-Übertragungsleitung
  • Vergleich zwischen Zukunftsszenarien zur optimalen Auswahl aus Austausch, Aufarbeitung und intensiverer Wartung von 132-kV- und 400-kV-Überlandleitungen in Asien.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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