KEMA gewinnt Auftrag zur Durchführung einer 1,200 MW Offshore-Windpark FEED Study
Schlüsselprojekt zur Realisierung der deutschen Windenergieziele
Arnheim, Bonn (Niederlande, Deutschland), 08. Februar 2010 –
KEMA, das Beratungs-, Prüfungs- und Zertifizierungshaus für die Energiewirtschaft, hat die von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG durchgeführte europaweite Ausschreibung zur Realisierung der “Front End Engineering Design Study” (FEED Study) für zwei Offshore-Windparks (OWP) in der Nordsee gewonnen. Nach vollständiger Inbetriebnahme wird die maximale Gesamtkapazität der beiden Windparks 1,200 MW betragen und es werden ca. 4,5 Milliarden kWh Strom pro Jahr erzeugt, genug um 1,2 Millionen Haushalte zu versorgen. Die beiden Windparks sind von grundlegender Bedeutung für das Erreichen der deutschen Windenergieziele – bis zu 25.000 MW installierte Offshore-Windkapazität bis 2030 – und sollen bis zum 31.12.2015 realisiert werden.Projekt
Die Ergebnisse der FEED Study werden wichtige Informationen für die Projektplanung liefern und die Grundlage für weitere Planungs- und Investitionsentscheidungen der EnBW bilden. Die beiden Windparks werden ca. 85 km nördlich der Insel Borkum errichtet werden. Die Gesamtkapazität der beiden Windparks wird bis zu 1,200 MW betragen, abhängig vom endgültigen Windpark-Layout und Design der Windturbinen. Die Fläche, auf der die Windparks errichtet werden, umfasst 105 km² bei einer Wassertiefe von 38 m bis 40 m.
Verantwortung
KEMA ist verantwortlich für die Erstellung und Bewertung der unterschiedlichen Konzepte wie Windpark-Layouts, die Auswahl der Windturbinen, die Fundamente, die Plattformkonzepte, die Installationsabläufe und die maritimen Logistik. Diese Bestandteile der Studie bilden die wichtigsten Eingangsgrößen für die „Design-Basis“, gemäß den Anforderungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).
Um den Ertrag des Projektes zu optimieren werden die Gesamtkosten über die Lebensdauer der Anlagen betrachtet: Die Beschaffung, die Errichtung, der Betrieb und der Rückbau. Hauptbestandteile sind Wartung und Instandhaltung einschließlich Konzepte für den Transport des Personals, Schiffstypen, Helikoptertransport sowie die Wohnplattform. Die Umsetzung des Projektes wird durch ein internationales Team aus den KEMA Niederlassungen in Arnheim (Niederlande), Bonn, Dresden und Hamburg (Deutschland) durchgeführt werden. In diesem Projekt wird KEMA durch die IMS Ingenieurgesellschaft GmbH, Hamburg und durch die DEWI GmbH, Wilhelmshaven unterstützt.
Pier Nabuurs, Vorstandsvorsitzender von KEMA:
„Der Gewinn dieses Auftrags von EnBW, trotz starkem internationalen Wettbewerb, unterstreicht und stärkt die Rolle von KEMA als Anbieter multi-disziplinärer Beratungsleistungen für den Offshore- und Onshore-Windsektor. Wir freuen uns bei der Realisierung der deutschen Windenergieziele bis 2030 aktiv mitzuwirken.“
Unternehmensprofil KEMA
KEMA gegründet im Jahr 1927, ist ein unabhängiges und weltweit tätiges Beratungs-, Prüfungs- und Zertifizierungsunternehmen, das über die gesamte Wertschöpfungskette im Energiesektor aktiv ist und sich auf die Erbringung von hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen der betriebswirtschaftlichen und technischen Beratung, operationellen Unterstützung, Messungen und Inspektionen sowie Testen und Zertifizieren spezialisiert hat. Als unabhängige Organisation berät und unterstützt KEMA sowohl behördliche Organisationen als auch Hersteller, Lieferanten und Endverbraucher von Energie. Bei KEMA arbeiten über 1500 Fachleute, verteilt über 20 Länder in der ganzen Welt.