Netzintegration erneuerbarer
Energien Die deutsche Politik hat sich ein klares Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2050 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus regenerativer Erzeugung stammen – vor allem aus Wind und Sonne. Das klingt gut, ist aber eine Herausforderung für den Betrieb des Stromnetzes. Das 16. Kasseler Symposium Energie-Systemtechnik widmet sich der Frage wie hohe Anteile erneuerbarer Energie in unser Stromnetz integriert werden können. Es werden sowohl Fragen zur Spannungshaltung im Verteilnetz bei starker Einspeisung durch Photovoltaikanlagen als auch Fragen zur Netzintegration von Windkraft diskutiert. Zunehmend wichtig werden auch dezentrale Netzdienstleistungen und damit Beiträge sehr vieler kleiner Anlagen zur Regelung des Versorgungssystems. Auch die Anschlussrichtlinien müssen Schrittweise den wachsenden Anforderungen angepasst werden. Sie haben zwar teilweise nur lokale Bedeutung, bezüglich des Frequenzverhaltens dezentraler Generatoren besteht jedoch auch europäischer Harmonisierungsbedarf.
Am 06. Oktober wird Erik de Jong von KEMA im Rahmen einer Session der European Distributed Energy Resources laboratories (DERLab) zum Thema "Hardware in the Loop Testing of DER Components" sprechen.