In Vorbereitung der 5. Tagung “Dampferzeugerkorrosion“ haben die Veranstalter eine Umfrage bei den MVA durchgeführt, mit dem Ziel, die in den Anlagen vorgenommenen Korrosionsschutzmaßnahmen zu analysieren. Aus dem Ergebnis der Befragung von ca. 120 Linien in ca. 45 Anlagen geht hervor, dass ca. 60 % der Anlagen allein durch Cladding geschützt werden, 40 % nutzen sowohl Cladding als auch Verfahren des thermischen Spritzens. Nur 1 Anlage setzt allein auf thermisch gespritzte Heizflächen. 95 % der Anlagen schützen Ihre Verdampferflächen, 35 % auch die Überhitzer. In 90 % der Anlagen werden die Wände des 1. Zuges geschützt, in 65 % auch die Decke. Im 2. Zug werden 50 % der Anlagen mit Korrosionsschutz versehen, wobei in 20 % Schottenheizflächen einbezogen werden. Ein wirksamer Korrosionsschutz ist Voraussetzung für eine hohe Betriebssicherheit und Verfügbarkeit von MVA sowie von EBS- und Biomasseverbrennungsanlagen. Ziel der Tagung ist es, über die Wirksamkeit der verfügbaren Schutzmaßnahmen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neuere Entwicklungen der Verfahren kennen zu lernen.
Marting de Jong of KEMA ist eingeladen zur sprechen über "Corrosion Control with Electrochemical Corrosion Monitor".