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Handel EU-China wächst




Vor einem halben Jahr eröffnet KEMA ihr drittes Test- und Zertifizierungslabor für Niederspannungsprodukte im chinesischen Schanghai. Das ist mitten in der Region Yongkang, der 'City of Hardware' in China. Von allen, in China hergestellten und für den Export vorgesehenen Elektrowerkzeugen stammen 80 % aus dieser Region. Am 28. Juli organisierte KEMA für diese Hersteller ein Seminar.
KEMA unterstützt chinesische Produzenten und europäische Importeure bereits seit Jahren bei ihrem Export in die EU und nach Nordamerika. Außerdem trägt die KEMA dazu europäische Produzenten den chinesischen Markt zu öffnen, indem sie die für China vorgeschriebene CCC-Zertifizierung prüft. Durch die Globalisierung kommt der Sicherheit von Produkten eine noch bedeutendere Rolle zu. China spielt als Markt und als Produzent eine große Rolle. In den nächsten 15 Jahren wird China ungefähr die Hälfte der Elektronikprodukte weltweit herstellen. Viele asiatische Produzenten arbeiten hart an der Qualität, viele erfüllen jedoch die Anforderungen, die u.a. von Europa gestellt werden, noch nicht. 
Das Seminar war ein Erfolg. Unter den Teilnehmern befanden sich Vertreter der chinesischen Behörden und fast 40 Hersteller von Elektrowerkzeugen. Sogar die Medien waren anwesend und widmeten dem Seminar verschiedene Artikel. KEMA zufolge ist das der Beweis, dass China eine gute Handelsbeziehung mit der EU als eine seriöse Angelegenheit betrachtet. Die Handelsbeziehung stand ebenfalls im Mittelpunkt des EU-China Business Summit 2005 am 5. September 2005 in Peking. Nicht umsonst war das Thema dieses Gipfels 'Harmonised development; sharing prosperity'.
[download] China TV Report (.mpg 9.444 kb)

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