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Südkoreanisches KEPCO-Institut und KEMA unterzeichnen Vorvertrag




KEMA wegen Know-how in Hochspannungsprüfungen hinzugezogen

Das KEPRI-Institut (Korean Electric Power Research Institute), das sich im Besitz des südkoreanischen nationalen Stromversorgungsunternehmens KEPCO befindet, hat KEMA um Unterstützung bei Entwicklung und Benutzung seiner Testeinrichtungen gebeten. Das Ziel dieser Zusammenarbeit besteht Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen in verschiedenen Bereichen, u. a. der Prüfung von Kabeln in Korea. Zu diesem Zweck haben die beiden Unternehmen vor kurzem einen Vorvertrag (,Memorandum of Understanding’) unterzeichnet.

Testeinrichtung
KEPRI verfügt in Gochang über eine Einrichtung für die Prüfung von Materialien, die das Institut für die Übertragungs- und Verteilungsinfrastruktur (mit dem Schwerpunkt auf der Übertragung) einsetzt. In Südkorea werden schon seit mehreren Jahren Verbindungen mit einem Spannungsniveau von bis zu 800 kV angelegt. Das Prüfungsinstitut verfügt u. a. über einen Standort für die Prüfung von Hochspannungskomponenten, superleitfähigen Materialien sowie in Zukunft für Vorqualifikationsprüfungen von Kabeln.  

Hochwertige fachliche Kompetenz
KEPRI ist auf der Suche nach einem sachverständigen Partner, mit dem Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Erforschung und Erprobung elektrischer Übertragungssysteme ausgetauscht werden können. Für diese Zusammenarbeit steht die Testeinrichtung in Gochang zur Verfügung. KEMA hat ein besonderes Interesse an dieser Zusammenarbeit, weil ein solcher Einstieg in Asien ein geeigneter Schritt ist, die Nähe zu den asiatischen Kunden zu vergrößern; weltweit gesehen gibt es nicht sehr viele Einrichtungen für Kabel-Dauerprüfungen. Aus diesem Grund haben sich die Hersteller, die bereits KEMA-Kunden sind, begeistert über diese Initiative geäußert.
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