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CEO von KEMA Vorsitzender der Technologie-Plattform


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In den nächsten Jahrzehnten wird sich das europäische Stromnetz von Grund auf ändern. Um dies zu verwirklichen, ist ein umfangreiches F&E-Programm erforderlich. Der CEO von KEMA Pier Nabuurs hat seit September die Leitung der europäischen Technologie-Plattform Smart-Grids, die eine Vision und Strategie für diese Operation entwickelt. Das heutige europäische Stromnetz wurde größtenteils in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts angelegt. Dieses Netz ist immer mehr technisch veraltet und war von vornherein nicht konzipiert für den Stromhandel, einen Zweirichtungsverkehr durch dezentrale Erzeugung und intensive grenzüberschreitende Transporte. Darüber hinaus ist es nur in sehr geringem Maße mit Elektronik ausgestattet, wodurch nur geringe Steuerungsmöglichkeiten gegeben sind. SmartGrids Um die Diskussion führen zu können, wie das europäische Stromnetz die besten Antworten auf die Anforderungen geben kann, die ein liberalisierter Markt und eine nachhaltige Gesellschaft stellen, werden technische Lösungen benötigt. Die Europäische Union hat darum die Initiative zur Gründung der Europäischen Technologieplattform ,Smart-Grids’ ergriffen, in der Energieerzeuger, Kenntnisinstitute, Netzbesitzer und Netzbetreiber, Hersteller, Regulatoren, Behörden und Berater vertreten sind. Strategische Forschung Nabuurs ist Vorsitzender dieses Beratungsgremiums, das im Oktober eine Agenda für die strategische Forschung vorlegen wird. Im November und Dezember müssen die Prioritäten für die Forschung deutlich sein, damit im Jahr 2007 die ersten Forschungsprojekte in Europa und in den Mitgliedsstaaten beginnen können. Weiterhin wird diese Plattform bewerkstelligen, dass die Entwicklung von Smart-Grids tatsächlich stattfinden wird.
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