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Lokomotiven für die Betuwe-Route einsatzbereit




Die Lokomotiven, die ab dem 1. Januar 2007 Güterverkehr über die Betuwe-Route führen sollen, werden mit dem neuen europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgerüstet. KEMA Rail Transport Certification (RTC) hat die ersten beiden durch Vossloh Locomotives GmbH umgerüsteten Lokomotiven des Types G1206 und G2000-3BB einem umfangreichen Prüfungsprogramm unterzogen.

Auf Dauer soll das europäische Zugsicherungssystem ETCS die in den einzelnen Ländern verwendeten Sicherheitssysteme ablösen. In den Niederlanden wird noch das ATB-System verwendet. Die Betuwe-Route und die Hochgeschwindigkeitsstrecke HSL Zuid sind die ersten Strecken in den Niederlanden, auf denen das neue System zum Einsatz kommt. In die Gleise werden Eurobalisen eingebaut, die die Position, Geschwindigkeit und Länge eines vorbeifahrenden Zugs registrieren und der Verkehrsleitung übermitteln. Bei überhöhter Geschwindigkeit veranlasst der Bordcomputer, dass die Lokomotive den Zug abbremst oder zum Halten bringt.
 Die Transportsicherheit hängt ganz von der Zuverlässigkeit dieses Systems ab. Darum müssen Triebfahrzeuge zertifiziert sein, ehe sie für die Betuwe-Route zugelassen werden. KEMA-RTC ist ein anerkanntes Zertfizierungsinstitut für den Bahntransport. In den vergangenen Monaten hat KEMA-RTC die ersten zwei der neunzehn Vossloh-Lokomotiven von Angel Trains Cargo, die durch Vossloh Locomotives GmbH mit ETCS ausgerüstet werden, ausführlich geprüft. Zuerst wurde der Entwurf von den Prüfungsexperten beurteilt. Anschließend wurde unter immer komplexeren Bedingungen geprüft, ob das eingebaute System sowohl im Stillstand als auch während der Fahrt den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Beide Lokomotiven haben die strengen Prüfungen problemlos durchlaufen. 
 
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