Lösung für Speicherproblematik
Stromerzeuger speichern immer mehr Prozessdaten in Datenbanken ab. Die Nutzung dieser Daten zur Verbesserung von Verfügbarkeit, Prozess und Instandhaltung von Kraftwerken ist jedoch sehr zeitraubend. Mit MagicCorr von KEMA wird die Herstellung von Zusammenhängen zwischen den einzelnen Prozessparametern eine schnelle, zweckmäßige und sogar angenehme Beschäftigung. Durch die Entwicklung von immer leistungsfähigeren und schnelleren Rechnern ist die Möglichkeit entstanden, fortlaufend eine ganze Reihe von Parametern über den Produktionsprozess in Datenbanken abzuspeichern. Darum beschäftigen sich mehrere Stromerzeuger zurzeit mit der Implementierung neuer Systeme, in denen in Sekundenschnelle Hunderte von Parametern abgespeichert werden können. Um diese Daten auszuwerten und so aufzubereiten, dass sich daraus brauchbare Management-Informationen ableiten lassen, sind zahlreiche Arbeitsschritte erforderlich, wie das importieren, filtern, bearbeiten und analysieren von Daten. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern führt auch zum Verlust von wertvollen Informationen. Schnell und einfach MagicCorr bietet eine Lösung für diese Problematik. Dieses Daten-Toolkit macht die abgespeicherten Daten extrem schnell zugänglich. Dadurch wird eine intuitive Datenanalyse möglich. So kann ein Verfahrensingenieur beispielsweise schnell und einfach eine (mutmaßliche) Korrelation zwischen bestimmten Prozessparametern bestimmten. So kann beispielsweise das Ergebnis der Korrelation zwischen Außenluft-Temperatur und Betriebsleistung über Zeit als farbige Punktwolke angezeigt werden. Durch diese Darstellung können die tatsächlichen Effekte auf den Wirkungsgrad unter spezifischen Betriebsbedingungen sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise lässt sich der gesamte Prozess auf der Basis von Fakten zweckmäßig analysieren, so dass die Auswirkungen von ggf. getroffenen Maßnahmen beurteilt werden können. Hinzu kommt, dass die Arbeitsweise im Umfeld von MagicCorr die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Experten stimuliert. Der belgische Stromerzeuger SPE kann auf umfassende Erfahrungen mit MagicCorr zurückgreifen. Das Analyse-Instrument, das SPE im eigenen Haus entwickelt hat, ermöglicht immer noch erhebliche Einsparungen bei den Prozesskosten sowie eine Steigerung der Verfügbarkeit. KEMA arbeitet gemeinsam mit SPE an der Weiterentwicklung von MagicCorr und setzt das Paket bei den KEMA-Kunden zur Analyse und Verbesserung der Verfügbarkeit, Betriebsführung und Optimierung von Produktionsprozessen ein.
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