KEMA und EU unterzeichnen Vertrag
Anfang September unterzeichneten KEMA und die Europäische Union einen Vertrag über die Ausführung des ECOSTILER-Projekts. Mit ECOSTILER wird es möglich, mittels nachhaltiger Energieerzeugung, energiesparender Bauweisen sowie Kopplung von Fernwärme und Stromerzeugung eine erhebliche Senkung der Kohlendioxid-Emissionen zu erzielen. Das ECOSTILER-Projekt, in dessen Rahmen KEMA das Projektmanagement übernimmt, hat eine Laufzeit von vier Jahren und ist Bestandteil des EU-Programms Concerto. Dieses Programm wurde ins Leben gerufen, um lokale Gemeinschaften bei der Entwicklung konkreter, Energie sparender und nachhaltiger Initiativen zu unterstützen. Integraler Ansatz
Einen wichtiger Baustein dieses integralen Ansatzes bildet die Nutzung erneuerbarer Energien, beispielsweise in Form von Biomasse. Welche Art von Biomasse verwendet wird, hängt stark von den (örtlichen) Gegebenheiten ab. In vielen städtischen Gebieten ist Biogas, das sich aus dem Kanalisationssystem gewinnen lässt, vorhanden. Dieses Gas kann in speziellen Anlagen verbrannt oder auch in existierenden Abfallverbrennungsanlagen mit verfeuert werden. Außerdem können in Niedrigenergie-Bauweise errichtete Häuser einen wesentlichen Beitrag leisten. Die optimale Anordnung von Fenstern im Hinblick auf den Einfall von Sonnenlicht, verbesserte Wärmedämmtechniken, ein sparsameres Heizungssystem, oft kombiniert mit der Warmwasserversorgung, ermöglichen große Energieeinsparungen. Auch eine Kopplung von Fernwärme und Stromerzeugung gehört zu den Möglichkeiten. Existierende Umgebung
Das Einzigartige am ECOSTILER-Projekt besteht darin, dass es in bereits existierenden Umgebungen durchgeführt wird. Aber auch beim Neubau bietet es Perspektiven, da das Netzwerk dort spezifisch auf eine möglichst effiziente Energieversorgung abgestimmt werden kann. Dabei ist auch die Integration der Biomasse-Verbrennung möglich.
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