Projektentwickler Raedthuys und KEMA haben am 15. Februar eine Vereinbarung zur gemeinsamen Errichtung eines Windparks von 450 MW in der unabhängigen Wirtschaftszone der Niederlande in der Nordsee unterzeichnet. Der Park soll 2008 fertig sein. Auf diese Weise möchten die Parteien einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leisten und der niederländischen Windindustrie einen Impuls geben. KEMA und Readthuys erwarten ein erhebliches Wachstum in der Entwicklung der Offshore-Windenergie. Großbritannien und Dänemark bauen zurzeit schon groß angelegte Offshore-Windparks. Der Windpark von Raedthuys und KEMA – der bisher größte der Niederlande – soll zu den 6000 MW an Offshore-Windleistung beitragen, die sich die niederländische Regierung für 2020 zum Ziel gesetzt hat. Ein Windpark mit einer Leistung von 450 MW liefert genug Strom für 450.000 Haushalte. Außerhalb der 12-Meilen-Zone Der Windmühlenpark wird außerhalb der 12-Meilen-Zone in der unabhängigen Wirtschaftszone der Niederlande in der Nordsee errichtet. Das bedeutet, dass der Windpark von der Küste aus nicht zu sehen ist. Entwicklung, Bau und Betrieb des Windparks sind in Händen von Raedthuys, während KEMA eine feste Beraterrolle übernimmt. Raedthuys ist das größte Privatunternehmen in der Kette der Entwicklung, Realisierung, Verwaltung, Finanzierung und Versicherung von Windenergieprojekten in den Niederlanden. Wenn alles planmäßig verläuft, wird die Grenze von 100 MW Windleistung nächstes Jahr überschritten. Foto: Erwin Collen (Raedthuys, links) und Mark Beekes (KEMA) unterzeichen die Kooperationsvereinbarung.
|